Alzheimer
Die Alzheimer Krankheit ist eine, häufig im Alter vorkommende Erkrankung des Gehirns, bei der sich die Leistungsfähigkeit des Gehirns vermindert. Sie wird auch als Demenz-Erkrankung bezeichnet, weil Alzheimer-Patienten im weiteren Verlauf der Krankheit unter starken Verwirrtheitszuständen bis hin zu starken Persönlichkeitsstörungen zu leiden haben.
Das Anfangsstadium der Alzheimer Krankheit äußert sich in der Regel mit einer leichten Vergesslichkeit. Manchmal leiden Patienten zu Beginn der Krankheit aber auch unter ungewöhnlichen Unruhezuständen, in denen sie beispielsweise damit beginnen die eigene Wohnung umzuräumen. Zusätzlich dazu entsteht bei vielen Alzheimer-Patienten das Gefühl verfolgt zu werden.

Im weiteren Verlauf kann es zu Desorientierungen sowohl in fremden, als später auch in bekannten Umgebungen kommen. Auf Grund von zusätzlich auftretenden Wortfindungsstörungen sind Alzheimer Patienten im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit nicht mehr dazu in der Lage sich zu artikulieren. Sie finden nicht die passenden Worte und können ihnen zuvor bekannte Dinge und Personen nicht mehr benennen.
Verantwortlich für die Entstehung von Alzheimer ist die Ablagerung von Eiweißstücken, den Amyloiden, im Gehirn. Mit zunehmender Entstehung dieser Ablagerungen wird die die Interaktion der Nervenzellen untereinander verhindert. Im späteren Verlauf der Alzheimer Krankheit sterben die Nervenzellen ab, die für das Denk- und Sprachvermögen des Menschen zuständig sind.
Noch gehört die Alzheimer Krankheit zu den Krankheitsbildern, die nicht heilbar sind. Frühzeitig erkannt kann jedoch der Entwicklungsverlauf des Krankheitsbildes verlangsamt werden.
Demenz. Hilfe für Angehörige und Betroffene
Autoren: Günter Niklewski, Heike Nordmann, Rose Riecke-Niklewski
Preis:EUR 19,90
Broschiert: 318 Seiten
Verlag: Stiftung Warentest; Auflage: 1 (November 2006)
Sprache: Deutsch

