Herzmuskelentzündung/ Myokarditis
Bei einer Myokarditis handelt es sich um die Entzündung des Herzmuskels oder sogar des gesamten Herzbeutels, die jedoch in vielen Fällen schwer nachzuweisen ist. Ist der gesamte Herzbeutel von der Entzündung betroffen, so spricht man nicht mehr von einer Myokarditis, sondern von einer Perimyokarditis.
Die Problematik, die hinter einem entzündeten Herzmuskel steht, ist die geschwächte Leistung des Herzmuskels. Auf Grund der Entzündung ist dieser nicht mehr in der Lage einer normalen Kontraktion nachzugehen. In Folge dessen kommt es zu einem rapiden Leistungsabfall beim Menschen.
Auslöser für eine Herzmuskelentzündung
Aber auch das Eindringen von Bakterien in den Körper kann zu einer Herzmuskelentzündung führen. Beispielsweise sind Herzmuskelentzündungen bekannt, die auf Grund einer vorausgegangenen Borreliose, entstanden sind.
In seltenen Fällen kann aber auch zu einer toxischen oder einer autoimmunen Form der Myokraditis kommen.
Symptome einer Myokarditis
Therapie einer Herzmuskelentzündung
Im Rahmen einer bakteriell verursachten Herzmuskelentzündung hilft die Gabe von Antibiotika. Eine viral bedingte Erkrankung kann medikamentös nicht behandelt werden. Hier sollte sich der Patient weitestgehend schonen und keinen körperlichen Anstrengungen aussetzen. In der Regel verlaufen die meisten Herzmuskelentzündungen komplikationslos. Allerdings kann es, bedingt durch die Schwächung des Herzmuskels, zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen kommen, die einen plötzlichen Herztod zur Folge haben können.
Kommt es also während einer Herzmuskelentzündung zu Herzrhythmusstörungen, so, ist die Bewachung über ein EKG angeraten.
