Schnupfen/ Rhinitis
Rhinitis ist der medizinische Fachbegriff für einen gewöhnlichen, akuten Schnupfen, mit dem jeder schon einmal im Rahmen eine Erkältung zu kämpfen hatte.
Der akute Schnupfen, der sich vor allem durch eine Entzündung der Nasenschleimhäute und durch eine verstopfte oder laufende Nase bemerkbar macht, kann gewöhnlich durch eine Reihe verschiedener Viren ausgelöst werden. In den meisten Fällen lösen jedoch Rhinoviren und Adenoviren den Schnupfen aus.
Gefährlich ist ein Schnupfen nicht. Allerdings kann er dem Betroffenen durchaus den Schlaf rauben, da durch das Anschwellen der Nasenschleimhäute die Atmung beeinträchtigt wird. Verschwindet ein Schnupfen nicht innerhalb einer Woche von alleine, so besteht die Gefahr einer Nebenhöhlenentzündung, einer Stirnhöhlenentzündung oder auch einer Mittelohrentzündung.
Therapie bei Schnupfen
Ein Schnupfen verschwindet in der Regel innerhalb von kurzer Zeit von ganz alleine. Allerdings kann mit bestimmten Maßnahmen ein Abschwellen der Nasenschleimhäute, und eine Verflüssigung des zähflüssigen Scheims, erzielt werden.
Über Nacht kann eine Linderung beispielsweise mit Hilfe von Nasensprays erzielt werden. Die in Nasensprays enthaltenen Wirkstoffe wie Xylometazolin, tragen dazu bei die angeschwollenen Nasenschleimhäute zum abschwellen zu bringen. Allerdings ist bei der Verwendung von Nasensprays Vorsicht geboten. Sie dürfen auf keine Fall länger als 5 Tage verwendet werden, da die Nasenschleimhäute durch den Wirkstoff austrocknen, und die Nase als Gegenmaßnahme ihre Durchblutung steigert, was zu einem erneuten Anwellen führt. Eine schonende Alternative zum herkömmlichen Nasenspray können auch Salzwassernasensprays angewendet werden.
Sowohl die Atmung, als auch das Naseputzen kann erleichtert werden, indem man dafür sorgt, dass sich der Schleim verflüssigt. Dies kann auf mehrere Weisen erreicht werden. Zuallererst sollte während eines Schnupfens viel getrunken werden. Allein diese Maßnahme trägt oft schon zu einer Besserung bei. Aber auch alte Hausmittel, wie beispielsweise das Inhalieren mit Kamille, kann den Schleim lösen und gleichzeitig entzündungshemmend wirken. Sitzt der Schnupfen sehr fest, und blockiert der Schleim bereits die Nasennebenhöhlen, so helfen Medikamente mit dem Wirkstoff Myrtol wirkungsvoll. Aber Vorsicht, grade Menschen mit einem empfindlichen Magen reagieren in manchen Fällen mit Übelkeitserscheinungen auf diese Medikamente.
