Pollenallergie- Die 10 besten Tipps den Kontakt mit Pollen zu vermeiden
Die Augen tränen, die Nase läuft, der Hals kratzt. Diese Symptome passen zwar zu einer herkömmlichen Erkältung, aber Menschen, die allergisch auf verschiedene Pollen reagieren, sind mit diesen Symptomen ebenfalls bestens vertraut.
Von so manchem Mediziner bekommt man dann im Rahmen einer Heuschnupfen Therapie irgendwann folgenden Satz zu hören: „Meiden Sie die Pollen!“. Im Prinzip hat der Mediziner auch recht. Die so genannte Allergenkadenz bedeutet nichts anderes, als sich vom Allergieauslöser fernzuhalten. Aber wie bitte soll das denn im Alltag umgesetzt werden? Schließlich kann man ja nicht Türen und Fenster verriegeln und von Februar bis Oktober das Haus nicht mehr verlassen!
Aber keine Angst, die vollkommene Isolation wird den Heuschnupfenpatienten sicher nicht ereilen. Mit ein paar kleinen, aber wirkungsvollen Tricks kann so mancher Heuschnupfengeplagter ein recht entspanntes Leben führen.
- Nutzt einen Pollenflugkalender oder noch besser, die aktuellen Vorhersagen für den Pollenflug. Viele Radio- und Fernsehsender, aber auch viele Zeitungen, integrieren mittlerweile den aktuellen Pollenflug in ihre Wettervorhersage.
- Ist man allergisch gegen bekannte Pollen, so sollte man in der Flugzeit dieser Pollen versuchen, die Aufenthalte im Freien möglichst zu reduzieren.
- Nutzt den Regen! Während eines Regengusses haben auch die Pollen nichts mehr zu lachen. Dann ist für die Beste Zeit nach draußen zu gehen und frische Luft zu atmen.
- Vermeidet das Eindringen von Pollen in Ihre Wohnräume, vor allem aber ins Schlafzimmer. Pollenschutzgitter vor den Fenstern können hier schon eine Menge bewirken. Aber auch Haare waschen vor dem zu Bett gehen, oder die getragene Kleidung möglichst nur in einem bestimmten Raum auszuziehen, kann die Verbreitung der Pollen in der Wohnung reduzieren.
- Urlaub in den Bergen oder am Meer kann während der starken Phase der Pollenflugzeit so manches Allergikerleid verkürzen. Zwar muss man dort nicht zwangsläufig Beschwerdefrei sein, aber die Luft ist einfach besser.
- Apropos Luft. Luft braucht jeder, und in einer Wohnung mit abgestandener Luft möchte auch niemand leben. Daher bitte nur zu bestimmten Zeiten lüften. Ländlich lebende Allergiker sollten die Abendstunden von 20-24 Uhr nutzen. Städter hingegen sollten in den frühen Morgenstunden zwischen 5 und 8 Uhr die Fenster aufreißen.
- Ein eigener Garten macht sicherlich viel Freude. Vorbei mit der Freude ist es allerdings, wenn der Allergieauslöser im eigenen Garten heimisch ist. Da hilft nur kurzen Prozess machen, und den Übeltäter aus dem Garten verbannen.
- Fenster zu beim Autofahren und im Zweifelsfall lieber das Sonnendach öffnen, falls vorhanden.
- Regelmäßiges Auswechseln des Pollenfilters im eigenen Auto nicht vergessen! Auch durch die Lüftung des Autos können Pollen ins innere des Autos dringen.
- Ein Spaziergang ist super, aber bitte möglichst nicht entlang einer Hauptverkehrsstraße. Pollen in Verbindung mit Autoabgasen beeinträchtigen den menschlichen Organismus doppelt.

