Brustkrebs-Vorsorge und Früherkennung ist das A und O
Brustkrebs, also die bösartige Tumorerkrankung der Brustdrüse, ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Statistisch betrachtet ist jede 10. Frau irgendwann in ihrem Leben von dieser bösartigen Krebserkrankung betroffen. Laut einer 2004 angefertigten Studie zur Krebsentwicklung in Europa, erkrankten im Jahr 2004 370.100 Frauen an Brustkrebs, wovon 129,900 Frauen den Folgen des Brustkrebses erlagen.
Alarmierend ist dabei dass auch immer mehr junge Frauen von Brustkrebs betroffen sind. Prominentes Beispiele für eine Erkrankung mit Mitte 30 ist die Sängerinnen Kylie Minogoue die 2005 an Brustkrebs erkrankte, sich mittlerweile jedoch auf dem Weg der Besserung befindet.
Genetische Veranlagung zum Brustkrebs
Besonders Frauen, in deren Familie bereits Fälle von Brustkrebs aufgetaucht sind, sind häufig besorgt um ihre eigene Gesundheit. Bei ca. 5 % aller erkrankten Frauen wird mittlerweile davon ausgegangen, das eine genetische Veranlagung Grund für den Ausbruch der Krankheit sein könnte. So haben Trägerinnen der Tumorgene BRCA-1 und BRCA-2 ein Risiko von ca. 85% an Brustkrebs zu erkranken.
Ob man als Frau Träger eines Tumorgens ist, kann mit Hilfe eines Gentests analysiert werden.
Weitere Riskiofaktoren die Brustkrebs begünstigen können
Neben der genetischen Veranlagung existieren noch eine Reihe Faktoren, die nach wissenschaftlicher Erkenntnis das Brustkrebsrisiko fördern können.
- Hohes Alter
- Übergewicht
- Nikotinkonsum
- Alkoholkonsum
- Kinderlosigkeit
- Schwangerschaften nach dem 30. Lebensjahr
Vorbeugende Maßnahmen gegen Brustkrebs
Neben der Meidung aller Brustkrebsbegünstigenden Risikofaktoren sind regelmäßige vorbeugende Untersuchungen der Brust von entscheidender Bedeutung. Neben einem regelmäßigen Selbstabtasten der eigenen Brust, so sollte die Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt zum Pflichtprogramm jeder Frau gehören. Frauen ab 50 wird alle zwei Jahre eine Mammographie empfohlen. In diesem Alter trägt die Krankenkasse die Kosten für die Untersuchung. Bei jüngeren Frauen werden die Kosten für einen Mammographie nur getragen, wenn ein hohes familiäres Brustkrebsrisiko vorliegt oder wenn die Diagnostik diese Untersuchungsmethode eben notwenig macht.
