Sonnenbrandgefahr: Welcher Hauttyp sind Sie?
Auch wenn die schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung mittlerweile ausreichend bekannt sein dürften, so gibt es immer noch Menschen, die jedes Jahr die Warnzeichen ihrer Haut ignorieren und sich ungeschützt der Sonne aussetzen.
Besonders Menschen mit einer sehr hellen Haut verfügen über eine geringe Eigenschutzzeit, was bedeutet, das sie sich nur eine sehr kurze Zeit ohne Sonnenschutzfaktor der Sonne aussetzen dürfen. Je dunkler der Hauttyp wird, umso höher wird gewöhnlich die Eigenschutzzeit. Allerdings bedeutet dass nicht, das hier gänzlich auf einen Sonnenschutzfaktor verzichtet werden kann.
Wissen Sie eigentlich welchen Hauttyp Sie haben? Denn abhängig davon können Sie ermitteln wie lange Sie sich ungeschützt in der Sonne aufhalten dürfen, bzw. welcher Sonnenschutzfaktor für Sie empfehlenswert ist.
Keltischer Typ- Hauttyp I

Die Eigenschutzzeit des keltischen Typs ist mit 3-10 Minuten sehr gering. Bei einem UV-Index von 3-5 (entspricht einer mittlere Belastung durch UV Stahlen) wird Menschen vom Hauttyp I einen Sonnenschutzfaktor von 15 empfohlen. Steigert sich der UV-Index auf 8-10 (=sehr hohe Belastung durch UV-Strahlung), so sollte der Sonnenschutzfaktor auf 35 heraufgesetzt werden.
Nordischer Typ- Hauttyp II
Menschen, die dem Hauttyp II angehören haben eine relativ helle Hautfarbe und haben meistens blonde oder hellbraune Haare. Der nordische Typ tendiert, ähnlich wie der keltische Hauttyp, dazu Sommersprossen zu entwickeln. Allerdings bräunt er doch mehr als Menschen vom Hauttyp I. Auch die Eigenschutzzeit ist mit 10-20 Minuten schon wesentlich höher.
Bei einem UV-Index von 3-5 sollte der nordische Typ einen Lichtschutzfaktor zwischen 10 und 15 verwenden. Setzen sich Menschen mit einem Hauttyp II einer sehr hohen UV-Strahlung aus, so steigt der benötigte UV Schutz auf 20-25 an.
Mischtyp- Hauttyp III

Der Hauttyp III wird durch eine mittlere Hautfarbe und Haarfarben von blond über braun bis dunkelbraun gekennzeichnet. Menschen des Hauttyps III haben eher selten Sommersprossen und werden relativ schnell braun. Trotzdem kann es auch hier, bei unzureichenden Schutzmaßnahmen, zur Bildung eines Sonnenbrands kommen. Die Eigenschutzzeit des Mischtyps beträgt zwischen 20 und 30 Minuten.
Bei einer mittleren UV Belastung sollten Menschen des Hauttyps III den gleichen Sonnenschutzfaktor wie der nordische Hauttyp, nämlich 10-15, verwenden.
Bei sehr hoher UV-Strahlung sollte ein Lichtschutzfaktor von 15-20 ausreichend sein.
Mediterraner Typ- Hauttyp IV
Der mediterrane Hauttyp ist das Gegenteil vom keltischen oder nordischen Hauttyp. Mit einer Eigenschutzzeit von 40 Minuten kann sich der mediterrane Typ am längsten ohne Sonnenschutz in der Sonne aufhalten.
Er hat, auch im ungebräunten Zustand, eine relativ braune Hautfarbe, ist oft schwarzhaarig oder hat dunkelbraunes Haar und braune Augen. Der Mediterrane Hauttyp IV entwickelt keine Sommersprossen, bräunt sehr leicht und entwickelt äußerst selten einen Sonnenbrand. Bei mittlerer UV-Strahlung sollten Menschen mit einem Hauttyp von IV trotzdem einen Sonnenschutzfaktor von 10 verwenden. Steigt die Intensität der UV-Strahlung an, so ist auch ein Sonnenschutzfaktor von 15 immer noch zu empfehlen.
