Karotten beugen dem Krebsrisiko vor
Wie Wissenschaftler der Universität Newcastle upon Tyne herausgefunden haben, kann mit regelmäßigem Verzehr von Möhren dem Risiko an Krebs zu erkranken, vorgebeugt werden.
Verantwortlich für diese Risikosenkung ist der in Karotten enthaltene Wirkstoff Falcarinol. Dieser Wirkstoff wird von den Möhren selbst gebildet, um sich vor Wurzelfäule und Pilzerkrankungen zu schützen. Es ist also ein natürliches Pestizid, das in großen Mengen giftig ist. Der Mensch müsste allerdings ca. 400 kg Karotten zu sich nehmen, um ernsthafte Vergiftungen durch Falcarinal zu erfahren.
Das Falcarinol tatsächlich krebsvorbeugend wirkt, bewiesen die Wissenschaftler im Rahmen eines Laborversuchs an Ratten, die bereits eine Vorstufe von Krebs entwickelt hatten.
Zwei Versuchsgruppen wurden entweder rohe Möhrenstücke gefüttert, oder Falcarinol direkt unter das Futter gemischt. Eine dritte Gruppe bekam lediglich ihr normales, Falcarinolloses Futter. Die Tiere der dritten Gruppe entwickelten 3 Mal so häufig Krebs, wie die Tiere, die Falcarinolhaltiges Futter zu sich genommen hatten.
Nach weiteren Informationen über den Wirkstoff Falcarinol forschen die Wissenschaftler noch. In diesem Rahmen ist es beispielsweise interessant, welche Mengen verzehrt werden müssen, um Krebs effektiv vorzubeugen und ob der Wirkstoff auch noch dem Kochen seine Funktion behält.
