Der Magen-Teil des Verdauungstraktes des Menschen
Der Magen, als Teil des menschlichen Verdauungstraktes, ist der Ort, an dem die vom Menschen aufgenommenen Nahrungsmittel gespeichert, und im Rahmen vielfältiger Prozeduren zerkleinert und verflüssigt werden. Erst im Anschluss gelangt dieser Nahrungsbrei zur weiteren Verdauung in den Dünndarm des Menschen.
Was passiert im Magen?
Nahrung, die vom Menschen aufgenommen wird gelangt, nach Durchwanderung der Speiseröhre, in den Magen, wo es zu einer Art Vorverdauung kommt. Vor allem die Eiweiße der Nahrung werden mit Hilfe bestimmter Enzyme, wie Pepsin und Kathepsin verdaut. Fette und Kohlenhydrathe passieren den Magen hingegen weitestgehend unverdaut. Die Magensäure ist nicht nur verantwortlich für die Abtötung von Bakterien, sondern auch für die Zerkleinerung bzw. Verflüssigung der aufgenommenen Nahrung. Ebenfalls beteiligt an der Zerkleinerung der Nahrung ist die Bewegung die von der Muskelwand des Magens erzeugt wird, um die Nahrung in Richtung Zwölffingerdarm zu transportieren. Erst nach und nach wird der vor verdaute Speisebrei in kleinen Mengen an den Zwölffingerdarm abgegeben. Da auf diese Weise immer Nahrung im Magen verbleibt, ist es dem Menschen möglich mit wenigen Mahlzeiten am Tag auszukommen.
Aufbau des Magens
Der Magen ist ein aus Muskelgewebe bestehendes, schlauchförmiges Hohlorgan, das ein Fassungsvermögen von ca. 2-2,5 Litern haben kann. Im menschlichen Körper liegt er zwischen der Speiseröhre, die von rechts in den Magen mündet, und dem Zwölffingerdarm, der links vom Magen abgeht. Aufgrund dieser Anatomie ergibt sich eine Krümmung des Magens. Die innere Krümmung des Magens bezeichnet man als kleine Krümmung, während die äußere Krümmung des Magens als große Krümmung oder große Kurvatur bezeichnet wird.
Nahrung, die über die Speiseröhre in den Magen gelangt, passiert am Mageneingang zunächst den Magenmund um anschließend in den Magenkörper einzutreten. Der Magenkörper verläuft bis zum so genannten Pförtner, der den Übergang zum Zwölffingerdarm bildet und über den der vor verdaute Speisebrei langsam in den Zwölffingerdarm abgegeben wird.
Ausgekleidet ist der Magen durch die Magenschleimhaut, die den Magen durch eine dicke Schleimschicht vor der Magensäure schützt.
