Ambrosia-Alptraum eines Allergikers
Wenn die Pollen fliegen, beginnt für viele Allergiker die Leidenszeit aufs Neue. Laufende Nasen, tränende Augen und nicht selten Atemprobleme, bis hin zum Asthma stehen dann, bei ungünstigen klimatischen Bedingungen, täglich auf dem Plan.
Bisher waren bereits bekannte Übeltäter wie beispielsweise Birke und Hasel für die Leiden des Allergikers verantwortlich. Seit neustem breitet sich in Deutschland jedoch eine Pflanze besonders stark aus, die ohne Übertreibung als Alptraum eines Allergikers bezeichnet werden kann. Ambrosia nennt sich der Übeltäter und ist ein einjähriges Unkraut aus der Familie der Korbblüter.
Informationen zu Ambrosia
Ambrosia, auch als Beifußblättriges Traubenkraut bezeichnet, stammt ursprünglich aus Nordamerika und hat sich in den vergangenen Jahren stark im europäischen Raum ausgebreitet. Dies geschieht hauptsächlich über den internationalen Handel mit landwirtschaftlichen Produkten. So finden sich heute beispielsweise recht häufig Ambrosiasamen in Vogelfutter wieder und gelangt so in unsere heimischen Gärten.
Ambrosia kann eine Höhe bis zu 1.5 Metern erreichen und blüht vorzugsweise von Juni bis Oktober. Die Blütenstände sind fingerförmig, von gelb-grünlicher Farbe und können pro Pflanze bis zu 1 Milliarde Pollen produzieren.
Ausgehende Gefahr von Ambrosia für Allergiker
Tipps zur Bekämpfung von Ambrosia
Ambrosiapflanzen sollten immer mit der Wurzel herausgerissen werden und in einer Tüte verpackt entsorgt werden. Ein einfaches Abmähen nutzt nicht viel, da die Pflanze schnell wieder austreibt. Hat man Ambrosia in seinem Garten erfolgreich bekämpft, so sollte man aber weiterhin ein Auge auf die ehemals betroffenen Stellen haben, da sich unter Umständen hier neue Pflanzen bilden können.
Das Bild der Pflanze wurde uns freundlicherweise von der Landwirtschaftskammer zur Verfügung gestellt.
