Zähneputzen richtig gemacht
Niemand geht gerne zum Zahnarzt. Wer seine Zahnhygiene jedoch vernachlässigt, der wird sich früher oder später mit den Folgen wie Karies, Parodontitis und Zahnverlust herumplagen müssen. In Punkto Zahnhygiene kommt es aber nicht nur darauf an, das man seine Zähne überhaupt putzt, sondern auch wie man seine Zähne von Plaque und Essensresten befreit.
Neben der richtigen Zahnputztechnik, spielt nämlich auch der Einsatz von Zahnseide und Spezialzahnbürsten eine wichtige Rolle.
Die optimale Zahnpasta
Bei der Wahl der richtigen Zahnpasta kann man heute eigentlich nicht mehr viel verkehrt machen. Wichtig ist nur, dass man auf den Fluoridgehalt der Zahnpasta achtet, da dieser Wirkstoff dazu beiträgt Karies zu verhindern. Zusätzlich zur herkömmlichen Zahnpasta, die beim täglichen Putzen verwendet wird, sollten besonders kariesanfällige Menschen einmal wöchentlich auf ein Fluorid-Gel zurückgreifen.
Damit das Fluorid in der Zahnpasta optimal wirken kann, sollte man nach dem Zähneputzen den Zahnpastaschaum ausspucken, danach aber möglichst nicht mit Wasser umspülen.
Die richtige Zahnputztechnik: mit dem richtigen Druck putzen
Der Ton macht die Musik. Das gilt auch für die richtige Zahnputztechnik, denn nur wer seine Zähne richtig putzt, der wird Zahnkrankheiten wie Karies, und Verletzungen am Zahnfleisch durch falsches Putzen vermeiden können.
Darum gilt zunächst einmal: Kräftiges Zähneputzen bedeutet nicht zwangsläufig auch gründliches Putzen! Ganz im Gegenteil, man ist häufig überrascht, wie wenig Druck auf die Zahnbürste notwendig ist, um seine Zähne optimal zu reinigen. Wer hingegen beim Zähneputzen zu starken Druck auf seine Zähne ausübt, der läuft Gefahr das empfindliche Zahnfleisch zu reizen und zu verletzen. Daher besser mit zu wenig Druck, als mit zu starkem Druck putzen! Wem das nicht so recht gelingen mag, der sollte im Zweifelsfall weiche Zahnbürsten verwenden
Die richtige Zahnputztechnik: die modifizierte Bass-Technik
Bei der modifizierten Bass-Technik wird die Zahnbürste in einem 45 Gradwinkel am Zahnfleischrand angesetzt. Dann übt man leichten Druck auf die Zahnbürste aus, so dass sich deren Borsten leicht biegen. Im Anschluss führt man mit den Borsten mehrere rüttelnde Bewegungen aus und lässt die Bewegung vom Zahnfleischrand weg in Richtung Kaufläche ausfließen. Man wischt die Plaque sozusagen von den Zahninnen- und außenflächen. Die Kauflächen dürfen dann ganz normal „geschrubbt“ werden.
Die richtige Zahnputztechnik: Pflege für die Zahnzwischenräume
Putzt man seine Zähne mit der oben beschriebenen Methode, dann tut man zwar schon eine Menge für seine Zahnhygiene, aber Speisereste die sich in den Zahnzwischenräumen verbergen, rückt man damit nur ungenügend zu Leibe. Damit aber auch die Zahnzwischenräume gründlich gereinigt werden, muss man in der Regel zusätzlich auf Zahnseide zurückgreifen, mit der man in den Zahnzwischenräumen am Zahn auf und ab wandert. Aber Vorsicht! Durch zu heftigen Zahnseidegebrauch verletzt man schnell sein Zahnfleisch.
Professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt
Auch wenn man seine Zähne noch so gründlich und gewissenhaft pflegt, so gibt es doch immer Stellen, die man vernachlässigt. Aus diesem Grund sollte man mindestens einmal im Jahr eine Zahnreinigung vom Zahnarzt durchführen lassen. Dieser sorgt nicht nur dafür dass alle Zahnbeläge gründlich entfernt werden, sondern dass Bakterien durch gründliches Polieren der Zähne wesentlich schlechter an ihnen haften bleiben.
