Methoden der Haarentfernung
Haare, sie sprießen nicht nur auf der Kopfhaut sondern auch an den Beinen, unter den Achseln, bei manchen Frauen unangenehmerweise auch über der Oberlippe. Viele Haare wachsen also an Stellen, an denen die meisten Frauen lieber keine Haare hätten. Aus diesem Grund greift auch ein Großteil der Frauen regelmäßig zu Epilierer, Wachs und Co. um das Übel buchstäblich an der Wurzel zu packen. Wem diese Methoden der Haarentfernung jedoch zu schmerzhaft sind, für den gibt es andere wirkungsvolle Alternativen.
Haarentfernung mit dem Epiliergerät
Wer gerne längere Zeit Ruhe vom Haarwuchs hat, der hat die Möglichkeit die lästigen Haare mit Hilfe eines Epiliergerätes zu entfernen. Dieses Gerät verfügt über rotierenden Scheiben, die die Haare auf den Beinen erfassen und an der Wurzel herausziehen. Dafür müssen die Haare jedoch eine bestimmte Mindestlänge erreicht haben, damit sie vom Epiliergerät überhaupt gegriffen werden können. Vielen Menschen ist diese Form der Haarentfernung zu schmerzhaft. Durch ein vorheriges warmes Bad, bei dem sich die Hautporen weiten, kann der Epilierschmerz ein wenig reduziert werden. Mit einiger Zeit und Übung gewöhnen sich die meisten Frauen jedoch gewöhnlich daran.
Da sich beim Epilieren einzelne Haarkanäle entzünden können, sollte man vor dem Epilieren sowohl das Gerät als auch die Beine desinfizieren.
Haarentfernung mit Rasierschaum und Nassrasierer
Schmerzlos und relativ schnell unter der Dusche zu erledigen ist die Haarentfernung mit Hilfe von Rasierschaum und Nassrasierer. Hier wird das Haar jedoch nur über der Hautoberfläche gekappt, so das man relativ schnell die stoppelig nachwachsenden Haare wieder zu sehen und spüren bekommt. Diese Haarentfernungsmethode ist besonders gut für Menschen mit sensibler Haut geeignet.
Haarentfernung mit Enthaarungscreme
Ebenfalls schmerzlos ist die Haarentfernung mittels spezieller Enthaarungscremes. Der Wirkstoff Thioglycolsäure lässt das Haar kurz unter der Hautoberfläche ausfallen, so dass man nach einer Wartezeit von 10-15 Minuten die Beine lediglich abduschen muss. Der Nachteil bei dieser Methode: manche Menschen reagieren empfindlich auf den chemischen Wirkstoff der Enthaarungscreme. Aus diesem Grund sollte man vor dem ersten Gebrauch einen Verträglichkeitstest durchführen.
Haarentfernung mit Kaltwachs
Wie bei der Behandlung mit einem Epiliergerät so ist auch die Haarentfernung mit Hilfe von Kaltwachs mit Schmerzen verbunden. Schließlich wird das Haar bei dieser Methode ebenfalls mitsamt der Wurzel aus dem Wurzelkanal gezogen. Kaltwachs funktioniert ähnlich wie ein Pflaster. Das Wachs befindet sich auf einem speziellen Papierstreifen, den man auf die zu enthaarende Stelle auflegen und festdrücken kann. Zieht man diesen Papierstreifen gegen die Wuchsrichtung mit einem Ruck ab, so bleiben die Haare an diesem Wachsstreifen hängen.
Das Enthaaren mit Kaltwachs kann, genauso wie beim Gebrauch des Epiliergerätes auch, zu Hautreizungen führen und ist für Ungeübte meist schmerzhaft. Deshalb empfiehlt es sich zunächst an einer kleinen Stelle zu „üben“ bevor man sich an das komplette Bein wagt.
Haarentfernung mit Warmwachs
Aufwendiger als die Behandlung mit Kaltwachs, dafür aber gründlicher, ist die Behandlung mit Heißwachs. Während Kaltwachsstreifen fertig gekauft und direkt angewendet werden können, muss die Warmwachspaste vor der Anwendung erst erhitzt werden. Mit einem Spatel wird diese Masse dann auf das Bein aufgetragen. Anschließend wartet man so lange, bis das Wachs ausgekühlt ist um es dann gegen die Wuchsrichtung der Haare abzureißen. Diese Haarentfernungsmethode mag in ihrem Ergebnis zwar gründlich sein, dafür ist sie jedoch schmerzhaft und zeitintensiv. Wer dennoch auf diese Form der Haarentfernung nicht verzichten möchte, der lässt die Behandlung am besten von einem Experten machen.
