Die besten Tipps bei Schlafstörungen
Über 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden täglich unter Schlafstörungen, also unter Problemen beim Ein- oder Durchschlafen. Dabei wirkt sich zu wenig Schlaf nicht nur ungünstig auf die Gesundheit aus, auch der Alltag lässt sich mit mangelndem Schlaf nur schwer bewältigen. Häufig greifen Betroffene in dieser Situation auf Schlafmittel zurück. Da diese jedoch unter Umständen zu einer Abhängigkeit führen können sollten Schlafmittel nur im absoluten Ausnahmefall und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden.
Tipps gegen Schlafstörungen
Aufgrund der anregenden Wirkung von Koffein sollte man vier bis sechs Stunden vor dem zu Bett gehen keine koffeinhaltigen Nahrungsmittel wie Cola, Kaffee und Tee zu sich nehmen.
Zwar haben die meisten Menschen nach dem Genuss von Alkohol das Gefühl besonders gut einschlafen zu können, bewiesenermaßen beeinflusst der Alkoholkonsum jedoch das Durchschlafen und damit auch die Erholsamkeit des Schlafes negativ.
Vor dem zu Bett gehen sollte man dem Körper keine großen Anstrengungen, wie sie beispielsweise durch Sport entstehen können, mehr aussetzen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Während beim Sport der Kreislauf zunächst angekurbelt wird, verhindert dieser beim anschließenden zu Bett gehen, unter Umständen das problemlose Einschlafen, da der Körper nicht so schnell von 100 auf 0 runterfahren kann.
Hat man Probleme mit dem Einschlafen, so kann das unter Umständen an einem gestörten Schlafrhythmus liegen, d.h. es fehlen regelmäßig wiederkehrende Schlaf- und Wachzeiten.
Aus diesem Grund sollte man möglichst immer zu einer ähnlichen Zeit zu Bett gehen und auch aufstehen. Dann gewöhnt sich der Körper am ehesten an seine geregelten Schlafphasen.
Ungünstige Einschlafbedingungen können natürlich auch Grund für eine Schlafstörung sein. So kann beispielsweise Helligkeit, zu viel Lärm, eine falsche Matratze oder auch ungünstige Temperaturverhältnisse im Schlafzimmer zu einem gestörten Schlafrhythmus führen. Sorgen sie also dafür, dass es im Schlafzimmer möglichst dunkel ist, da Licht die Melatoninproduktion anregt und dies zu Wachheit führen kann. Zusätzlich dazu sollte im Schlafzimmer die persönliche Wohlfühltemperatur herrschen. Es sollte also nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt sein.
Viele Menschen schlafen besonders gut ein, wenn sie vorher ein bestimmtes „Einschlafritual“ durchlaufen haben. Während manche Menschen vor dem Einschlafen noch lesen, hören andere Musik oder lassen sich durch den Fernseher berieseln.
Wer sich nachts im Bett herumwälzt und nicht einschlafen kann der sollte auch nicht krampfhaft versuchen einzuschlafen. Besser ist es nach ca. 20 Minuten Schlaflosigkeit aufzustehen und entspannenden Tätigkeiten nachzugehen bis man Müdigkeit verspürt.
Eine gute Alternative zu apotheken- oder verschreibungspflichtigen Schlafmitteln stellen Baldrianpräparate dar. Nachweislich helfen nämlich besonders Extrakte aus der Baldrianwurzel beim Ein- und auch beim Durchschlafen.
Der Klassiker unter den Schlafmitteln ist sicherlich die bekannte „Heiße Milch mit Honig“. Unabhängig von der Tatsache, dass das Kalzium in der Milch beruhigend wirkt, kann die heiße Milch mit Honig auch Bestandteil des täglichen Einschlafrituals werden.
