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Asthma bronchiale

Die Erkrankung Asthma bronchiale (griech. "Atemnot") bezeichnet eine chronische und entzündliche Erkrankung der Atemwege. Die meisten Asthmabetroffenen haben dabei unter Atemnotzuständen zu leiden. Da es durch die Entzündung der Atemwege zu deren Verengung kommt können Asthmapatienten nur unter großen Anstrengungen Luft holen. Bei einem akuten Asthmaanfall kann die reguläre Atmung sogar ganz unmöglich werden.

Allergisches vs. Nicht-allergisches Asthma

Ganz grundsätzlich kann man bei der chronischen Erkrankung Asthma bronchiale zwischen zwei unterschiedlichen Formen unterscheiden. Das allergische Asthma wird durch bestimmte allergene Reize hervorgerufen, die zu der Atemwegsverengung führen können. Dabei kann es bei bestimmten Patienten sofort nach Kontakt mit dem Allergen zu Reaktionen kommen. Bei anderen Patienten reagiert der Körper erst nach einigen Stunden nach Kontakt mit dem Allergieauslöser.
Das nicht-allergische Asthma kann durch Faktoren wie Infektionen, Unverträglichkeiten von bestimmten Medikamenten oder Kontakt mit toxischen Stoffen kommen.
In der Praxis leiden nur ca. 10 % aller Asthmapatienten an einer allergischen oder einem nicht-allergischen Form des Asthmas. Der Großteil der Patienten ist von einer Mischform aus beiden Asthmavarianten betroffen.

Therapie bei Asthma bronchiale

Asthmatikern werden häufig mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt, die Entzündungen der Atemwege lindern sollen und so zu einer Verbesserung der gesundheitlichen Situation führen können. Zu diesen Entzündungshemmern gehört beispielsweise Kortison, häufig verabreicht in Sprayform und so genannte Leukotrienantagonisten, die in Tablettenform für eine Erholung der Lunge, und für verminderte allergische Reaktionen sorgen können.
Bei akuten Atemproblemen kann die Inhalation von Bronchienerweiternden Medikamenten, beispielsweise von Beta-2-Sympathomimetika, helfen. Häufig wird Kortison und Beta-2-Sympathomimetika aber auch in einem Inhalationsspray miteinander kombiniert.



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