Bronchitis
Als Bronchitis versteht man die Entzündung des Bronchialsystems, also eine entzündliche Erkrankung der Luftwege der Lunge. Aufgrund unterschiedlicher Erscheinungsbilder unterscheidet man zwischen zwei Formen der Bronchitis – zwischen der akuten und der chronischen Bronchitis.
Akute Bronchitis
Von einer akuten Bronchitis spricht man, wenn ein Patient unter einer neu entstandenen Entzündung der Bronchien zu leiden hat. Häufig entsteht eine Bronchitis im Zusammenhang mit Virusinfektionen wie einer Erkältung oder einem grippalen Infekt. Aber auch Bakterien können für die Entstehung einer akuten Bronchitis verantwortlich sein. Symptome einer akuten Bronchitis sind starker, oft schmerzhafter Husten, Auswurf und nicht selten auch Fieber. Gewöhnlich therapiert man eine akute Bronchitis mit schleimlösenden Medikamenten, die für die Verflüssigung des Bronchialschleims sorgen sollen und so den Hustenreiz mildern, und die Atmung erleichtern sollen. Bei einer bakteriell verursachten Bronchitis können entsprechende Antibiotika eingesetzt werden. Der starke Husten, der eine akute Bronchitis begleitet, hindert viele Patienten in der Nacht Schlaf zu finden. Aus diesem Grund werden hier oft Hustenstiller eingesetzt. Aber Vorsicht! Hustenstiller sollten nie in Kombination mit Schleimlösern eingenommen werden.
Chronische Bronchitis
Von einer chronischen Bronchitis spricht man dann, wenn die Zustände einer akuten Bronchitis dauerhaft anhalten. Die WHO spricht dann von einer chronischen Bronchitis, wenn Symptome wie Husten mit Auswurf bei einem Patienten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren, über einen Zeitraum von jeweils 3 Monaten auftreten.
Die häufigsten Ursachen für die Entstehung einer chronischen Bronchitis sind der Konsum von Tabak und die Konfrontation mit einer, durch Umwelteinflüsse immer schlechter werdenden Atemluft. Gewöhnlich leiden jedoch viele Raucher, oder ehemalige Raucher unter den Symptomen einer chronischen Bronchitis, wie einem hartnäckigen Husten, Kurzatmigkeit und Auswurf. Bleibt eine chronische Bronchitis unbehandelt, so kann diese in eine so genannte chronisch-obstruktive Bronchitis übergehen, bei der die Lungenbässchen durch fehlende Schleimhaut in sich zusammenfallen, und so die Lunge an ihrer vollen Entfaltung gehindert wird. Werden die Lungenblässchen im weiteren Krankheitsverlauf zerstört, so spricht man von einem Lungenemphysem, bei dem die Lunge die Gestalt einer großen Blase annimmt.
Behandlung und Vorbeugung von Bronch
- Rauchen Sie nicht, bzw. hören Sie mit dem Rauchen auf. Es schadet nicht nur ihren Lungen, sondern durch Passivrauchen, auch ihre Mitmenschen.
- Nehmen sie viel Flüssigkeit zu sich. Auf diese Weise kann der zähe Schleim verflüssigt, und durch Husten besser aus dem Körper befördert werden.
- Inhalieren Sie oder nehmen Sie Dampfbäder.
- Meiden Sie Plätze an denen die Schadstoffbelastung sehr hoch ist.
- Lassen Sie sich gegen Grippe impfen.

