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Erste Hilfe bei Skiunfällen

Unter blauem Himmel und bei Pulverschnee mit Skiern oder Snowboard die Pisten zu erkunden ist für viele Menschen der Inbegriff des idealen Urlaubs. Leider kommt es im Skiurlaub immer häufiger zu Unfällen auf der Piste. Damit Sie im Falle eines Skiunfalls Erste Hilfe leisten können, haben wir hier einige Tipps für Sie, die für die Versorgung von Skiunfällen gelten.

Erfrierungen

Musste der Notfallpatient bereits einige Zeit bei Minustemperaturen im Freien verbringen, so kann es schnell zu Erfrierungen kommen. Hier gilt es den Verletzten als erstes ins Warme zu bringen. Ist dies geschehen, so muss der Patient nicht nur von seiner nassen Kleidung befreit werden, sondern er muss auch warm gehalten werden. Dies können Sie durch das Einwickeln in eine Decke erreichen, oder durch die Gabe von heißen Getränken.

Blutungen

Ist es beim Skiunfall zu stark blutenden Wunden gekommen, so ist die Anlegung eines Druckverbands die richtige Erste Hilfe Maßnahme. Verletzte Körperteile sollten zusätzlich hoch gelagert werden.
Kam es zu einer Verletzung der Schlagader (Zeichen dafür: Hellrot blutende Wunde und rhythmisches pulsieren), so sollte ein möglichst keimfreien Verband auf die Wunde gepresst werden. Die Arterie, die zum Herzen führt sollte von der Wunde her abgedrückt werden. Das Anlegen eines Druckverbands ist absolut notwendig!

Knochenbrüche

Besonders häufig kommt es bei Skiunfällen zu Knochenbrüchen. Ein Zeichen für einen Buch ist eine starke Schwellung an der betroffenen Extremität, eine schwere Beweglichkeit und ein starker Schmerzzustand. Als Ersthelfer können Sie nur dafür sorgen, dass der Patient nicht auskühlt, und die ruhig gelagert wird.

Prellungen und Verstauchungen

Ist es beim Skifahren zu einer Prellung oder einer Verstauchung gekommen, so sollte die betroffene Körperstelle möglichst wenig bewegt und hoch gelagert werden. Hilfreich ist es auf jeden Fall, die verletzte Stelle mit einer Sport Salbe zu behandeln und zu kühlen.

Schock

Hat der Patient bei seinem Skiunfall einen Schock erlitten, so ist dieser Zustand am Vorhandensein einiger Faktoren zu erkennen. Schockpatienten haben in der Regel eine sehr blasse Gesichtsfarbe, dazu können Schweißausbrüche mit kaltem Schweiß, schneller Puls, Unruhezustände und Frieren hinzukommen. Schockpatienten sollten möglichst warm gehalten, flach gelagert und wenig bewegt werden.