G wie Gesundheit

Der Gesundheitsblog
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Archive for the ‘Untersuchungen’

Röntgen- Durchleuchtung des Körpers

Juni 29, 2007 By: admin Category: Untersuchungen No Comments →

Besonders für die Medizin war die Entdeckung der Röntgenstrahlen durch den Physiker Wilhelm Conrad Röntgen, nahezu revolutionär, denn noch heute wird tagtäglich Gebrauch von der faszinierenden Technik der Röntgenstrahlung, und der mit ihr verbundenen Röntgenuntersuchung gemacht. Aber warum vereinfachte die Röntgenstrahlung die medizinische Diagnostik so dermaßen?

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Amniozentese- Untersuchung des Fruchtwassers

Juni 28, 2007 By: admin Category: Untersuchungen No Comments →

Unter bestimmten Bedingungen kann einer werdenden Mutter während der Schwangerschaft dazu geraten werden, eine Untersuchung ihres Fruchtwassers, eine so genannte Amniozentese, durchführen zu lassen, um bestimmte Informationen über den Gesundheitszustand des ungeborenen Kindes zu erhalten. Die Amniozentese fällt damit unter die prädiagnostischen Untersuchungsmethoden, die ab der  13. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden kann.

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Laser zur Erkennung von Hautkrebs

Juni 05, 2007 By: admin Category: Untersuchungen, Prävention, Medizinische Fachgebiete, Onkologie, Dermatologie No Comments →

Jeder Mensch hat Muttermale. Der eine hat mehr, der andere weniger. Aber unabhängig von der Anzahl der Muttermale ist es wichtig stets ein Auge auf eventuelle Veränderungen an deren Form, Farbe und Größe zu werfen, da solche Veränderungen ein Anzeichen für Hautkrebs sein könnten.
Stellt man Veränderungen an einem Muttermal fest, so war es bisher üblich das Muttermal im Rahmen eines kleinen Eingriffs vom Dermatologen entfernen, und zu weiteren Untersuchungen einschicken zu lassen. Erst dann konnte mit Sicherheit gesagt werden ob die Veränderung gut oder bösartig ist.
Dieses operative Verfahren könnte jedoch bald der Vergangenheit angehören denn Forscher der Duky University in Großbritannien haben einen Laser entwickelt mit dessen Hilfe krebsverdächtige Hautstrukturen ausfindig gemacht werden können. Dank des Lasers können die Wissenschaftler unter die Haut des Patienten schauen und sich die Untersuchungsergebnisse mittels 3-D Bild direkt auf den Computer übertragen lassen. Auf diese Weise kann Tumorgewebe auch ohne operativen Eingriff lokalisiert werden. Eine Methode die besonders den Patienten zu Gute kommt, deren Haut viele Muttermale aufweist.

Vaterschaftstest- Bin ich wirklich der Vater?

Juni 01, 2007 By: admin Category: Untersuchungen 3 Comments →

In der Natur macht es uns der Kuckuck vor. Er gehört zu den so genannten Brutschmarotzern und zieht seine Jungen nicht selbst auf, sondern legt sein Ei in fremde Nester und lässt das Kuckuckskind von fremden Vögeln aufziehen. Daraus lässt sich auch der Begriff Kuckuckskind erklären. Im Tierreich versteht man unter einem Kuckuckskind ein den Eltern „untergeschobenes“ Kind, das aufgrund fehlenden Wissens aufgezogen wird wie die eigenen Kinder.
Bei den Menschen kann dies recht ähnlich verlaufen. Während sich die Mutter in den meisten Fällen darüber im Klaren ist, wer der leibliche Vater ihrer Kinder ist, so muss dies im Umkehrschluss nicht zwangsläufig auch für die Väter gelten. Studien zu folge ist nämlich jeder 10. Mann nicht der biologische Vater seines Kindes. Das bedeutet, jeder 10. Mann ist wissentlich, oder auch unwissentlich nicht der biologische Erzeuger des Kindes.
Um eine Vaterschaft sicher zu ermitteln kann heute ein so genannter Vaterschaftstest veranlasst werden.

Wie funktioniert ein Vaterschaftstest?

Für den Test benötigt man sowohl eine DNA Probe des Kindes als auch eine DNA Probe des Vaters. Um den Test zu vereinfachen wäre es optimal auch eine DNA Probe der Mutter einzureichen. Was sich zunächst kompliziert anhört ist jedoch ganz einfach, da die DNA Probe mittels eines Abstrichs der Mundschleimhaut erfolgen kann. Aus dieser Probe wird in einem Labor aus den Zellen der Schleimhaut die DNA isoliert. Mit Hilfe eines speziellen Verfahrens, der Polymerase-Kettenreaktion, kann die zuvor isolierte DNA vervielfältigt werden.

Biologischer Exkurs:
In jeder Körperzelle des Menschen findet man seine gesamten Erbanlagen, also alle Gene, die auf insgesamt 46 Chromosomen verteilt sind. Chromosome bestehen aus Doppelsträngen an DNA (Desoxyribonukleinsäure). Jeder Strang setzt sich aus bestimmten Grundbausteinen zusammen, die in einer speziellen Reihenfolge angeordnet sind und sich unterschiedlich oft wiederholen.

Kinder erben nicht nur eine Wiederholung der Grundbausteine von der Mutter, sondern auch eine vom Vater. Kann man diesbezüglich Übereinstimmungen zwischen dem getesteten Mann und dem Kind feststellen, so kann mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von 99% eine Vaterschaft sichergestellt werden.

Juristische Aussagekraft des Vaterschaftstests

Damit ein Vaterschaftstest auch vor Gericht Bestand hat, darf dieser nur mit dem Einverständnis der Mutter durchgeführt, und von einem Gericht in Auftrag gegeben werden. Auch wenn ein Vater Zweifel an seiner Vaterschaft hat, einen Vaterschaftstest machen lässt und das Ergebnis eindeutig eine Vaterschaft ausschließt, so würde dieses Resultat im Rahmen eines gerichtlichen Streits um Unterhaltszahlungen nicht anerkannt werden.  

Schwangerschaftstest- Schwanger oder nicht?

Mai 15, 2007 By: admin Category: Untersuchungen, Schwangerschaft und Geburt No Comments →

Wenn Frauen, nach Ausbleiben der Periode, vermuten eventuell schwanger zu sein, dann führt die meisten Frauen der erste Weg in die Apotheke, um sich dort einen Heimschwangerschaftstest zu besorgen. Sollte dieser positiv ausfallen, also das Hormon hCG nachweisen, dann führt gewöhnlich erst der zweite Schritt zum Frauenarzt, der das Ergebnis mit einem weiteren Test bestätigt, oder eben ausschließt.

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Laktose-Toleranztests

Mai 09, 2007 By: admin Category: Untersuchungen No Comments →

laktose_toleranztestMenschen, die aufgrund von scheinbar unbegründeten Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen den Verdacht äußern an einer Laktoseintoleranz zu leiden, können diese Vermutung mit Hilfe unterschiedlicher Laktose-Toleranztests bestätigen oder verwerfen. Einige Tests können selbst durchgeführt werden. Andere Tests müssen unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Selbsttest bei Laktoseintoleranz

Die sicherlich schnellste Methode herauszubekommen, ob wirklich die in Milch enthaltene Laktose Verursacher der Beschwerden ist, ist der Selbsttest. Dafür sollte man ein Glas Milch auf leeren Magen trinken. Treten keine Beschwerden danach auf, so scheint sich der Verdacht auf Laktoseintoleranz nicht bestätigt zu haben. Treten danach Beschwerden auf, so spricht einiges für eine Laktoseunverträglichkeit. Um sicher zu gehen, sollte man jedoch auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Diättest bei Laktoseintoleranz

Genauso leicht in der Ausführung wie der Selbsttest ist der Diättest. Dabei meidet der Patient möglichst über einen Zeitraum von zwei Wochen sämtliche laktosehaltigen Lebensmittel. Bleibt der Patient in dieser Zeit Beschwerdefrei, so ist auch das ein Zeichen dafür dass ein Mangel an Laktase vorliegt.

Laktose-Toleranztest / Expositionstest

Beim Laktose-Toleranztest trinkt der Patient, nach einigen Tagen Verzicht auf Milchprodukte,  50-100g Milchzucker der zuvor in Wasser aufgelöst wurde. Treten innerhalb kurzer Zeit die Laktoseintoleranztypischen Beschwerden auf, so liegt die Vermutung nahe, dass der Patient Milchzucker nicht verträgt.

H2-Atemtest bei Laktoseintoleranz

Der H2-Atemtest wird in der Regel zusammen mit dem Laktose-Toleranztest durchgeführt. Nach Aufnahme der Milchzuckerlösung wird über 2 Stunden, im Abstand von jeweils 30 Minuten der H2 Gehalt in der Atemluft des Patienten kontrolliert. Befindet sich mehr Wasserstoff in der Atemluft, da Darmbakterien den Milchzucker in Wasserstoff umwandeln, ist dies ein zusätzliches Zeichen für eine Milchzuckerunverträglichkeit.

Gentest bei Laktoseintoleranz

Vermutet man eine genetische Ursache für die Laktoseunverträglichkeit, so kann dies mit einem speziellen Gentest abgeklärt werden. Der Arzt macht dafür lediglich einen Abstrich von der Wangenschleimhaut.

Schubladentest- Diagnosemöglichkeit bei einem Kreuzbandriss

April 13, 2007 By: admin Category: Untersuchungen 2 Comments →

Patienten, die in ihrem Leben bereits Erfahrungen mit einem gerissenen Kreuzband gesammelt haben, mussten sich beim Orthopäden, im Rahmen der ersten Diagnosemaßnahmen, sicherlich dem so genannten Schubladentest unterziehen. Mit Hilfe dieses Tests versucht der Orthopäde festzustellen, ob es sich bei den Beschwerden des Patienten tatsächlich um eine Ruptur des vorderen oder hinteren Kreuzbandes handelt, oder nicht.

Ablauf des Schubladentests

Für den Schubladentest legt sich der Patient auf eine Liege. Das betroffene Bein wird im 90 Grad Winkel mit flacher Fußsohle auf der Liege aufgesetzt. Um eine bessere Stabilität des Beins während der Untersuchung zu erhalten, fixieren viele Orthopäden das betroffene Bein, indem sie sich selbst während der Untersuchung auf den Fuß des jeweiligen Beins setzen.
Der Orthopäde umfasst mit beiden Händen den Tibiakopf. Bei gebeugtem Knie ist dies ungefähr die Stelle unterhalb der Kniekehle, so dass die Zeigefinger des Arztes während des Schubladentests in der Kniekehle liegen. Der Arzt  zieht dann den Unterschenkel zu sich (vorderer Schubladentest) und drückt ihn anschließend wieder von sich weg (hinterer Schubladentest).

Schubladentest: Wann ist das Kreuzband gerissen?

Ein positiver vorderer Schubladentest weist auf ein gerissenes vorderes Kreuzband hin. Umgekehrt deutet ein positiver hinterer Schubladentest auf die Ruptur des hinteren Kreuzbandes. Positiv sind beide Tests, wenn sich der Unterschenkelknochen um mehr als 0,5 cm gegen Oberschenkelknochen verschieben lässt.

Prick-Test- Hauttest zur Überprüfung von Allergien

April 13, 2007 By: admin Category: Untersuchungen, Allergologie No Comments →

Menschen, bei denen sich der Verdacht auf eine Allergie erhärtet, bei denen der Allergieauslöser jedoch noch nicht bekannt ist, werden einen Allergietest wahrscheinlich nicht vermeiden können.
Um Allergene nachweisen zu können arbeiten viele Allergologen mit dem Prick-Test. Mit Hilfe dieses Hauttests kann der Patient vor allem auf die Allergene getestet werden, auf die das Immunsystem innerhalb von kürzester Zeit mit einer Überreaktion reagiert. Man spricht hier auch von einer Allergie des Soforttyp.  
Der Prick-Test wird meistens dann angewendet, wenn eine Allergie auf folgende Substanzen überprüft werden soll:

  • Pollen
  • Nahrungsmittel
  • Schimmelpilze
  • Hausstaubmilben
  • Tierhaare

Wie funktioniert der Prick-Test?

Im Rahmen des Prick-Tests träufelt der Allergologe Tropfen mit unterschiedlichen Allergenextrakten auf die Haut des Unterarms. Mit Hilfe einer kleinen Nadel wird an jeder Stelle, an der sich ein Tropfen befindet, die Haut leicht eingeritzt (prick= einritzen). Sollte der Patient gegen eine oder mehrere Substanzen allergisch sein, so zeigt sich innerhalb kurzer Zeit an der getesteten Stelle eine allergische Reaktion in Form einer Rötung oder Quaddel. Häufig wird dieses Erscheinungsbild noch durch einen Juckreiz begleitet.
Im Zusammenhang mit den Ergebnissen, die der Arzt in einem zuvor geführten Patientengespräch, bekommen konnte, kann mit Hilfe des Prick-Tests in der Regel recht zuverlässig  festgestellt werden, welche Substanz die allergischen Beschwerden verursacht. Die Reaktion auf eine bestimmte Substanz heißt, isoliert betrachtet, nicht zwangsläufig das sie Verursacher der Beschwerden ist.

Risiken des Prick-Tests

Normalerweise verläuft ein Prick-Test ohne weitere Komplikationen. Da der Patient jedoch mit vielen verschiedenen potenziellen Allergenen konfrontiert wird, kann es in Einzelfällen zu Kreislaufproblemen kommen. Im Extremfall kann ein Prick-Test aber auch zu einem allergischen Schock (anaphylaktischen Schock) führen. Ist eine hohe Allergenempfindlichkeit bekannt, so kann der behandelnde Arzt aber bereits im Vorfeld Maßnahmen ergreifen, um im Falle von Komplikationen möglichst schnell reagieren zu können.

Gentest zur Erkennung des Brustkrebsgens

April 05, 2007 By: admin Category: Untersuchungen No Comments →

Ist man Mitglied einer Familie, in der es bereits in der Vergangenheit zu Brustkrebserkrankungen gekommen ist, beispielsweise sowohl Mutter, Tante als auch Großmutter betroffen sind, oder waren, dann kann unter Umständen die Tumorgene BRCA-1 und BRCA-2 dafür verantwortlich sein. Bei 5% aller erkrankten Frauen ist diese genetische Veranlagung nämlich Grund für die Brustkrebserkrankung.
Da ein Gentest recht aufwendig und teuer ist, wir er nur dann durchgeführt und von der Krankenkasse übernommen, wenn folgende Faktoren auf die zu untersuchende Patientin zutreffen:

  • Die Patientin hat mindestens 2 Familienmitglieder, die vor dem 50. Lebensjahr an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt sind
  • Die Patientin hat eine Verwandte ersten Grades (Mutter, Tante, Oma), die vor dem 30. Lebensjahr einseitig an Brustkrebs erkrankt ist
  • Die Patientin hat eine Verwandte ersten Grades (Mutter, Tante, Oma), die vor dem 40. Lebensjahr beidseitig an Brustkrebs erkrankt ist
  • Die Patientin hat eine Verwandte ersten Grades (Mutter, Tante, Oma), die vor dem 40. Lebensjahr an Eierstockkrebs erkrankt ist
  • Die Patientin hat einen männlichen Verwandten der an Brustkrebs erkrankt ist

Wie funktioniert der Gentest?

Bevor der eigentliche Gentest gemacht werden kann, wird im Rahmen eines Beratungsgesprächs die Krankengeschichte der erkranken Familienmitglieder analysiert und ausgewertet. Entscheidet man sich danach für die Durchführung des Gentests, so muss eine schriftliche Einwilligungsbestätigung unterschrieben werden. Allerdings kann der Gentest erst nach einer letztendlichen Bedenkzeit von vier Wochen gemacht werden. Dazu werden sowohl beim zu untersuchenden Patienten, als auch bei einem ehemals betroffenen Familienmitglied Blut abgenommen um es im Hinblick auf die Genmutation BRCA-1 und BRCA-2 zu untersuchen.
Nach einigen Wochen erhält die Patientin dann das Testresultat.

  • Trägt die Vergleichsperson das Tumorgen, die eigentlich untersuchte Person jedoch nicht, so kann aufgeatmet werden. Es besteht also kein erhöhtes Brustkrebsrisiko.
  • Findet man weder bei der Test- noch bei der Vergleichsperson keines der beiden Tumorgene und das obwohl es familiär bedingt bereits zu zahlreichen Erkrankungen gekommen ist, so wird gewöhnlich keine Entwarnung gegeben, da es sich um eine bisher unbekannte Genmutation handeln könnte. Hier werden Maßnahmen empfohlen, die im Falle einer Brustkrebserkrankung, eine schnelle Diagnose ermöglichen.
  • Wurde eines der Tumorgene bei der zu untersuchenden Patientin gefunden, so gehört sie in die Personengruppe, die zu 80% an Brustkrebs erkranken werden. Das Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken liegt zwischen 20 und 60%, abhängig davon, welches Gen vorhanden ist. Mit einer operativen Entfernung der Brustdrüsen (Mastektomie) und der Eierstöcke (Ovarektomie) können diese Hochrisikopatienten eine Erkrankung zu nahezu 100% ausschließen.