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Archive for the ‘Notfallhilfe’

Erste Hilfe bei Skiunfällen

März 06, 2007 By: admin Category: Notfallhilfe No Comments →

Unter blauem Himmel und bei Pulverschnee mit Skiern oder Snowboard die Pisten zu erkunden ist für viele Menschen der Inbegriff des idealen Urlaubs. Leider kommt es im Skiurlaub immer häufiger zu Unfällen auf der Piste. Damit Sie im Falle eines Skiunfalls Erste Hilfe leisten können, haben wir hier einige Tipps für Sie, die für die Versorgung von Skiunfällen gelten.

Erfrierungen

Musste der Notfallpatient bereits einige Zeit bei Minustemperaturen im Freien verbringen, so kann es schnell zu Erfrierungen kommen. Hier gilt es den Verletzten als erstes ins Warme zu bringen. Ist dies geschehen, so muss der Patient nicht nur von seiner nassen Kleidung befreit werden, sondern er muss auch warm gehalten werden. Dies können Sie durch das Einwickeln in eine Decke erreichen, oder durch die Gabe von heißen Getränken.

Blutungen

Ist es beim Skiunfall zu stark blutenden Wunden gekommen, so ist die Anlegung eines Druckverbands die richtige Erste Hilfe Maßnahme. Verletzte Körperteile sollten zusätzlich hoch gelagert werden.
Kam es zu einer Verletzung der Schlagader (Zeichen dafür: Hellrot blutende Wunde und rhythmisches pulsieren), so sollte ein möglichst keimfreien Verband auf die Wunde gepresst werden. Die Arterie, die zum Herzen führt sollte von der Wunde her abgedrückt werden. Das Anlegen eines Druckverbands ist absolut notwendig!

Knochenbrüche

Besonders häufig kommt es bei Skiunfällen zu Knochenbrüchen. Ein Zeichen für einen Buch ist eine starke Schwellung an der betroffenen Extremität, eine schwere Beweglichkeit und ein starker Schmerzzustand. Als Ersthelfer können Sie nur dafür sorgen, dass der Patient nicht auskühlt, und die ruhig gelagert wird.

Prellungen und Verstauchungen

Ist es beim Skifahren zu einer Prellung oder einer Verstauchung gekommen, so sollte die betroffene Körperstelle möglichst wenig bewegt und hoch gelagert werden. Hilfreich ist es auf jeden Fall, die verletzte Stelle mit einer Sport Salbe zu behandeln und zu kühlen.

Schock

Hat der Patient bei seinem Skiunfall einen Schock erlitten, so ist dieser Zustand am Vorhandensein einiger Faktoren zu erkennen. Schockpatienten haben in der Regel eine sehr blasse Gesichtsfarbe, dazu können Schweißausbrüche mit kaltem Schweiß, schneller Puls, Unruhezustände und Frieren hinzukommen. Schockpatienten sollten möglichst warm gehalten, flach gelagert und wenig bewegt werden.

Druckverband

März 06, 2007 By: admin Category: Notfallhilfe No Comments →

Der Druckverband gehört zu den Erste Hilfe Maßnahmen, die bei stark blutenden Wunden eingesetzt werden. Bei der Versorgung von blutenden Wunden sollte der Ersthelfer vor Hilfebeginn auf den Gebrauch von Einwegplastikhandschuhen achten, um sich selbst vor der Ansteckung mit infektiösen Krankheiten zu schützen.
Bei einem Druckverband legt der Ersthelfer zunächst eine Wundauflage die blutende Wunde. Wenn man einen erste Hilfe Kasten zur Verfügung hat, so wird aus dem darin befindlichen Dreieckstuch eine so genannte Dreieckskravatte gefaltet. Die Mitte des Dreiecktuchs wird über die Wundauflage gelegt, und einmal um die Extremität geführt. Bevor das Dreieckstuch über der Wunde zusammengeknotet wird, legt der Ersthelfer ein verschlossenes Verbandspäckchen auf die Stelle der abgedeckten Wundstelle, und verknotet das Dreieckstuch darüber. Ist kein Verbandkasten zur Stelle, so können für einen Druckverband auch Teile von Kleidungsstücken, und als Druckpolster beispielsweise ein Paket Taschentücher, oder eine Schachtel Zigaretten, verwendet werden. Im Fall einer Blutungsstillung gilt nämlich stets Blutstillung vor Keimfreiheit.

Herzdruckmassage/Beatmung

März 06, 2007 By: admin Category: Notfallhilfe No Comments →

Sollte der Notfallpatient nicht mehr selbstständig atmen, so müssen dessen vitale Funktionen, bis zur Ankunft des Rettungsdiensts, mit Hilfe der so genannten Herz-Lungen-Wiederbelebung erhalten werden.
Ganz grundsätzlich sagt man heute das Herzdruckmassage und Beatmung im Wechsel von 30 zu 2 gegeben werden sollen. Das bedeutet, auf 30 mal ausgeführte Herzdruckmassage erfolgt 2 Mal Atemspende. Diese lebensrettende Sofortmaßnahmen werden solange durchgeführt bis der Patient entweder wieder selbstständig anfängt zu atmen, oder bis der Rettungsdienst eintrifft.

Herzdruckmassage

Damit eine ordnungsgemäße Herzdruckmassage durchgeführt werden kann kniet sich der Ersthelfer neben den ausgestreckt liegenden Patienten.Dann legt der Ersthelfer den Handballen einer Hand auf die Mitte des Brustkorbs, genauer, auf den unteren Teil des Brustbeins.Der Handballen der anderen Hand wird auf der auf dem Brustbein befindlichen Hand platziert.Die Herzdruckmassage wird nun, mit ausgestreckten Armen mit dem eigenen Körpergewicht, gespendet.Dazu wird der Brustkorb mit jedem Massagedruck ca. 3 cm eingedrückt. Die Frequenz sollte bei ungefähr 100 Stößen pro Minute liegen.

Beatmung/Atemspende

Nach jeweils 30 Herzdruckmassagen spendet der Ersthelfer 2 Mal Atem.Bevor er damit beginnt, muss sicher gestellt werden, dass die Atemwege des Notfallpatienten frei sind.Vor der eigentlichen Atemspende wird die Nase des Patienten mit Daumen und Zeigefinger zugehalten und das Kinn des Patienten leicht angehoben.Holen Sie Luft, und spende Sie diesem dem Patienten über dessen leicht geöffneten Mund über einen Zeitraum von ca. einer Sekunde. Dabei muss sich der Brustkorb des Patienten merklich heben.Wiederholen Sie diesen Vorgang ein zweites Mal. Achten Sie aber immer darauf, ob die selbstständige Atmung des Patienten wieder einsetzt.

Stabile Seitenlage

März 06, 2007 By: admin Category: Notfallhilfe No Comments →

Die Stabile Seitenlage ist eine spezielle Positionierung eines selbstständig atmenden Notfallpatienten, mit deren Hilfe das Ersticken eines Patienten an Flüssigkeiten wie dem eigenen Blut, oder Erbrochenem, verhindert werden soll.
Auf folgende Weise kann ein Notfallpatient in die stabile Seitenlage gebracht werden:

  1. Legen Sie den Patienten mit ausgestreckten Beinen hin
  2. Knien Sie sich neben den Patienten
  3. Der Arm des Patienten, der neben Ihnen liegt wird im rechten Winkel angewinkelt, so das die Handinnenfläche des Patienten neben seinem Kopf liegt
  4. Greifen Sie den anderen Arm des Patienten und führen Sie diesen über den Brustkorb des Patienten. Legen Sie die Handinnenfläche dieses Arms an die Wange des Patienten (Beispiel: Handfläche des linken Arms berührt die Wange der rechten Gesichtshälfte)
  5. Stellen Sie nun das von Ihnen entfernt liegende Bein so auf, das die Fußsohle des Patienten auf dem Boden steht.
  6. Ziehen Sie nun an diesem aufgestellten Bein den Patienten zu sich herüber. Der Patient liegt nun seitlich auf den zuvor in Position gebrachten Armen. Achten Sie darauf, dass der Oberschenkel im rechten Winkel zur Hüfte des Patienten positioniert wird.
  7. Überstrecken Sie den Hals, um die Atemwege frei zu machen und öffnen Sie den Mund leicht, um eventuell auftretenden Flüssigkeiten den Austritt aus der Mundhöhle zu erleichtern.

Rettungskette

März 06, 2007 By: admin Category: Notfallhilfe No Comments →

Um die Versorgung eines Notfallpatienten sicher zu stellen arbeitet man im Bereich der Ersten Hilfe mit Maßnahmen der so genannten Rettungskette. Das bedeutet, die Versorgung des Patienten sollte nach einem speziellen Schema verlaufen, damit die einzelnen Glieder der Rettungskette ineinandergreifen können, um eine möglichst rasche Versorgung der Patienten zu ermöglichen. Beispielsweise muss laut der Rettungskette der Patient erst geborgen werden, und der Unfallort abgesichert werden, bevor ein Notruf abgesetzt wird. Ein ungesicherter Unfallort stellt eine weitere Gefahrenquelle dar, und kann sowohl die eigene Sicherheit, als auch die Sicherheit des Patienten unnötig gefährden. Die einzelnen Glieder der Rettungskette sind:

Lebensrettende Sofortmaßnahmen

März 06, 2007 By: admin Category: Notfallhilfe No Comments →

Unter dem Begriff „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ versteht man all die Maßnahmen, die notwendig werden, um bis zum Eintreffen eines Arztes oder eines Rettungsdienstes, das Leben eines Patienten, also seine Vitalfunktionen, zu erhalten. Die lebensrettenden Sofortmaßnahmen sind Teil der Rettungskette, nach der Laienhelfer erste Hilfe zu leisten haben. Zu den lebensrettenden Sofortmaßnahmen zählen:

Sicherung der Unfallstelle und Bergung von Opfern

Die erste Maßnahme, die überhaupt getroffen werden muss, ist die Absicherung des Unfallorts und die sichere Unterbringung der betroffenen Person. Bei Verkehrsunfällen muss das Unfallopfer aus einem Fahrzeug geborgen, und die Unfallstelle abgesichert werden, damit Folgeunfälle vermieden werden können.

Überprüfung der Vitalfunktionen

Zu den Vitalfunktionen eines Menschen zählen dessen Bewusstsein, die Atmung und der Kreislauf. Da die Störung der Vitalfunktionen zu einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff bis hin zum Hirntod führen kann, sind deren Überprüfung und gegebenenfalls deren Wiederherstellung, im Rahmen der Sofortmaßnahmen äußerst wichtig.

Lagerung in stabiler Seitenlage

Atmet der Notfallpatient selbstständig, so sollte er, nachdem die Mundhöhle auf Erbrochenes hin kontrolliert wurde, in der stabilen Seitenlage positioniert werden. Die Lagerung in der stabilen Seitenlage soll die Einatmung von Flüssigkeiten wie Blut oder Erbrochenem verhindern, und so einem Erstickungstod vorbeugen.

Herzdruckmassage und Beatmung

Bei einem Atem- und Kreislaufstillstand muss der Ersthelfer mit der Herz-Lungen Wiederbelebung anfangen, um auf diese Weise die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts zu überbrücken. Zur Aufrechterhaltung eines Minimalkreislaufs folgen auf 30 Herzdruckmassagen 2 Beatmungen.

Blutstillung

Leidet der Notfallpatient an einer massiven Blutung, so ist es zentrale Aufgabe des Ersthelfers, diese Blutung mit einem geeigneten Verband, oft einem Druckverband,  zu minimieren, um weiteren Blutverlust zu verhindern. Dass von der Blutung betroffene Körperteil sollte möglichst höher als das Herz gelagert werden

Giftnotrufnummern

März 02, 2007 By: admin Category: Notfallhilfe No Comments →

Zu einer Vergiftung kann es im alltäglichen Leben schnell kommen. Besonders Kinder, die in ihrer Neugier die Umwelt erkunden, und an nicht gesicherte Substanzen gelangen können, werden häufig Opfer eines Vergiftungsunfalls. Bei solchen akuten Vergiftungen des menschlichen Körpers, ist ein schnelles Reaktionsvermögen, von großer Bedeutung. Sowohl für Normalverbraucher, als auch für medizinisches Fachpersonal können die Gift-Info-Zentralen mit ihren Giftnotrufnummern zuverlässige Auskunft zu Gefahr und Behandlungsmöglichkeiten, sowohl in akuten Vergiftungsfällen, als auch in Verdachtsmomenten, geben. Die wichtigsten Gift-Info-Zentralen Deutschlands haben wir hier für Sie aufgelistet:

Gift-Info-Zentrale Berlin
Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Tel.: 030 / 1 92 40
Fax: 030 / 3 06 86 – 721

Giftnotruf München
Toxikologische Abteilung der II. Med. Klinik rechts der Isar der Technischen Universität München
Ismaninger Str. 22
81675 München
Tel.: 089 / 19240
Fax: 089 / 41 40 - 24 67

Toxikologischer Auskunftsdienst Leipzig
Arzneimitteltherapeutischer Beratungsdienst Institut für Klinische Pharmalogie der Universität in Leipzig
Härtelstr. 16 - 18
04107 Leipzig
Tel.: 0341 / 9 72 46 66
Fax: 0341 / 9 72 46 59

Infozentrale gegen Vergiftungen der Uni Bonn
Adenauerallee 119
53113 Bonn
Tel.: 0228 / 19240 oder 287-3211
Fax: 0228 / 287-3314

Wasserrettung

März 02, 2007 By: admin Category: Notfallhilfe No Comments →

Die primäre Aufgabe des Wasserrettungsdienstes ist die Rettung und Versorgung von in Not geratenen Personen nicht nur im Wasser, sondern auch auf dem Wasser. Die Organisationen, die in Deutschland im Wasserrettungsdienst tätig sind, leisten neben der aktiven Hilfe aber auch Aufklärungsarbeit. Auf diese Weise versucht die Wasserrettung bereits im Vorfeld Unfälle auf und im Wasser zu vermeiden. Aktiven Einsatz findet die Wasserrettung beispielsweise dann, wenn Personen von manövrierunfähigen Schiffen geborgen werden müssen, oder wenn im Rahmen des Katastrophenschutzes der Einsatz der Wasserrettung notwenig wird. In Deutschland wird die Wasserrettung durch vier große Organisationen übernommen:

  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
  • Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)
  • Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes
  • Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)

Luftrettungsdienst

März 02, 2007 By: admin Category: Notfallhilfe No Comments →

In Deutschland wird die Luftrettung durch die Deutsche Rettungsflugwacht, die Bundeswehr und den Bundesgrenzschutz durchgeführt. Die Vorteile des Luftrettungsdienstes liegen klar auf der Hand. Er kann nicht nur in schwer zugänglichen Gegenden zum Einsatz kommen, sondern er kann auch dann genutzt werden, wenn problematische Verkehrssituationen das Vorankommen mit herkömmlichen Rettungswagen nicht möglich machen würden. Zusätzlich dazu machen manche Notfallsituationen, neben einem möglichst schnellen Transport des Patienten, auch den Transport in weiter entfernt liegende Krankenhäuser notwendig. Auf die Weise können Patienten nicht nur schnell, sondern auch risikoärmer von A nach B transportiert werden.

Bergrettungsdienst

März 02, 2007 By: admin Category: Notfallhilfe No Comments →

In Deutschland wird die Bergrettung hauptsächlich von der Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführt. Aufgabe des Bergrettungsdienstes ist nicht nur die Rettung von Menschen aus alpinem Gelände, sondern auch die Suche nach Vermissten und in Lawinen verschütteten Personen. Die einsatzreichste Zeit hat die Bergwacht eindeutig innerhalb der Skisaison, in der es immer wieder zu Notsituationen auf der Skipiste kommt. Mit Hilfe eines Ackjas und dem Einsatz von Rettungshubschraubern können verletzte Skifahrer vom Bergrettungsdienst geborgen und abtransportiert werden. Aber auch während der Sommermonate, in denen viele Menschen die freie Zeit für Wanderungen nutzen, kommt die Bergrettung regelmäßig zum Einsatz. Verletzungen auf unwegsamen Gelände und Abstürze sind hier keine Seltenheit.